Manchmal frage ich mich, ob sich das Leben vermessen lässt – nicht in Jahren, sondern in Fläche, in Raum. Wie viele Quadratmeter umfassen die Summe meiner Erfahrungen, meiner Irrtümer, meiner Träume? Ein Phantomschreiber, klug und unsichtbar, flüstert mir zu: Es sei ein Trugschluss zu glauben, mehr sei immer mehr. Nicht jedes gelesene Buch macht uns weiser, nicht jede Quelle stärkt das Fundament einer Arbeit. Entscheidend sei nicht die Fülle, sondern die Wahl – was gehört wirklich hinein? Und wie viel Raum gestehen wir ihm zu? Das gilt, sagt er, für Texte. Doch ich frage mich: Gilt das nicht ebenso für das Leben selbst? Ist nicht auch unser Dasein ein begrenzter Raum, ein Manuskript mit Seitenrand und Zeilenabstand, das wir mit Bedacht füllen sollten? Denn das Leben ist kein unendliches Archiv, sondern ein endlicher Band. Und vielleicht liegt sein Sinn nicht im Anhäufen, sondern im Auswählen – klug, klar, bewusst.
Heute habe ich die Baupläne von meiner ersten eigenen Wohnung erhalten. Damit kann ich die Maßen sehen, um umbauen und Möbel passend einrichten zu können. Mein Plan mit der Wohnung ist es, die Wohnung unmöbliert zu vermieten, sobald sie in meinem Namen steht. In meiner alten Wohnung, die ich gemietet habe, steht noch ein Sofa und ein Bücherregal, die ich noch verkaufen müsste, außer ich transportiere sie zur neuen Wohnung, sollte die Wohnung mir bis Ende des Monats zustehen. Hoffentlich meldet sich noch jemand auf Marketplace auf Facebook. Das Sofa soll R4000.00 und das Bücherregal R1400 kosten. Jedoch würde ich verhandeln, wenn der Preis den Interessierten zu hoch ist. Ich würde ungern mehr Lagerplatz aufsuchen müssen, denn 6.6m2 von Lagerplatz kostet R860 pro Monat, und dann kommt noch Versicherung von R45 pro Monat hinzu. Lohnt es sich überhaupt, um für das Lagern seiner Sachen zu bezahlen? Bevorzugt wäre es, um alles zu sortieren und dann nur das Essenzielle zu behalten ...